Willkommen!

Ich heiße Sie und Euch herzlich auf meiner Homepage willkommen.

Hier sind eine ganze Reihe Informationen über mich untergebracht und hier versuche ich von Zeit zur Zeit über aktuelle Dinge aus meinem politischen Alltag zu berichten. Im Moment starten wir in die neue Walperiode, in der ich als stellv. Vorsitzender meine Frakton mit führen werde. Dazu gibt es auf den entsprechenden Seiten weitere Infos.

Ihr/Euer

Dennis Helmich

Ich kandidiere für den Deutschen Bundestag

Im Herbst 2021 wählen wir einen neuen Bundestag und ich stelle mich der Wahl. Am kommenden Donnerstag bewerbe ich mich um ein Votum von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Halle (Saale), um im September für einen Platz auf der Landesliste von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt zu kandidieren. Ich habe richtig Lust für Gerechtigkeitsthemen und eine offene Gesellschaft Politik im Bundestag zu machen und meine Erfahrung aus gut fünf Jahren Kommunalpolitik im Stadtrat einzubringen. Ich hoffe Eure Unterstützung und Euren Input.

Im Folgenden könnt Ihr den Text meiner Bewerbung um das Votum meines Stadtverbandes zu meiner Kandidatur einsehen.


Liebe Freundinnen und Freunde,

vor über 20 Jahren habe ich das erste Mal einen Sportplatz betreten. Beim Bambinifußball fing ich an und landete später beim Mehrkampf in der Leichtathletik, schlussendlich hat es mich aber in den Sport mit dem Ball und dem Korb getrieben. Der Sport mag für viele Menschen eine bloße Freizeitbeschäftigung sein, für mich ist er einer der vielbeschworenen Spiegel der Gesellschaft. Hier habe ich Teamarbeit und Teamgeist gelernt, hier habe ich Fairness und Toleranz erlebt. Ich hatte Menschen als Trainer*innen, die noch nach ihren Schichten und Bürozeiten noch anstrengenden und pubertierenden Kindern den Umgang mit dem Ball beigebracht und dafür viel geopfert haben. Heute weiß ich, wie viel uns der Sport gibt und die Menschen darin zusammenhält, aber auch, wie Rassismus und Diskriminierung durch schlechte Menschen diesen Sport besudeln können. Und ich habe gelernt, dass Spaltung weder ein Basketball-Team, noch unsere Gesellschaft voranbringt. Für die politische Arbeit könnten wir gemeinsam bedeutsame Werte und Ideen aus dem Sport mitnehmen.


Gerechtigkeit ist der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält.

Seitdem ich bei den Bündnisgrünen bin, erlebe ich, dass wir uns in einem stetigen Kampf um eine gerechtere Welt und ein gerechteres Land befinden. Tatsächlich war der grüne Gerechtigkeitsansatz einer der wichtigsten Gründe, um vor fast zehn Jahren Mitglied in genau dieser Partei zu werden. Wir Bündnisgrünen wollen eine Gesellschaft, die sich gegen Egoismus und Abwertung von Menschen wehrt und ihr politisches Denken immer vom „schwächsten“ Teil der Kette herleitet und im Sinne der kommenden Generationen denken und organisieren will. Die Liste der Projekte, um das zu erreichen, ist verdammt lang: Wir brauchen eine Reform hin zu einer menschenwürdigen Grundsicherung, die die Teilhabe der Eltern und auch deren Kinder ermöglicht. Die Mitgliedschaft im Sportverein, ein Besuch im Freibad oder eine Fahrt mit der Straßenbahn dürfen auch für Menschen ohne Job und deren Familien kein Luxus sein. Insbesondere um in Phasen der Erwerbslosigkeit der Eltern nicht die unbeteiligten Kinder zu bestrafen, brauchen wir eine Grundsicherung die ihnen einen unbelasteten Start ins Leben ermöglicht und eben nicht das Etikett als „Armutsrisiko“ aufdrückt. Wir können und müssen uns als Gesellschaft in diesem reichen Land wie der Bundesrepublik Deutschland diese Hilfen und Unterstützungsangebote leisten. Wir dürfen junge wie auch alte Menschen in Notlagen nicht alleine lassen! Dies gilt auch für Alleinerziehende, die eine hohe Last tragen und für deren Unterstützung wir kraftvolle Lösungen brauchen. Und ganz besonders dringend brauchen wir einen existenzsichernden Mindestlohn und eine stärkere Tarifbindung, der arbeitende Menschen mit geringem Lohn nicht auch noch mit kleinsten Renten bestraft und zum Aufstocken zwingt.

Als Stadtrat in Halle, einer Stadt, in der beispielsweise jedes dritte Kind in einem Haushalt im Hartz-IV-Bezug lebt, bin ich in den vergangenen Jahren immer wieder auf teils dramatische Zustände gestoßen und bin mir daher sicher: Eine sozialpolitische Perspektive für die Stadt im 21. Jahrhundert, wie eben für Halle an der Saale, läuft in der Politik der Bundesregierung leider unter dem Radar. Das müssen wir Grünen ändern, wenn wir bspw. erhebliche Teile unserer Stadtgesellschaft nicht in die Spirale hin zu massiver Altersarmut rutschen lassen wollen. Die in Artikel 1 unseres Grundgesetzes verbriefte Menschenwürde wird gerade auch in der Sozialpolitik verteidigt!

Wer nur von Chancen redet, der lässt sie leicht vorbeiziehen.

Die Corona-Krise hat uns alle belastet und alle staatlichen Ebenen unter enormen Handlungsdruck gesetzt. Aber sie birgt auch Chancen, uns an vielen Stellen zu verbessern, so zum Beispiel bei der Digitalisierung im Bildungssystem. Man kann allerdings nicht nach einem online-gestützten Schulunterricht in Stadt und Land rufen, wenn dem Kind in der Stadt der Computer und dem Kind auf dem Land die leistungsfähige Internetverbindung fehlt. Unser deutsches Gesundheitssystem hat den bisherigen Verlauf der Pandemie bisher robust abgefedert und gut überstanden. Aber es ist bigott, jetzt die Pfleger*innen in den verschiedensten Einrichtungen mit Schokolade und vielen netten Worten zu loben, morgen aber wieder die Forderung nach einem fairen Lohn und angemessenen Arbeitsbedingungen zu überhören. Und es ist nicht zu ertragen, wenn Entscheidungsträger*innen in einer Ausnahmezeit wie in den vergangenen Monaten die kreativen Ideen der Ehrenamtler*innen loben, aber nach wie vor staatliche Aufgaben in die kostenarme Ehrenamtlichkeit der Tafeln oder freiwilligen Betreuer*innen auslagern.

In über fünf Jahren als grüner Stadtrat habe ich immer wieder die Phrase vernommen, dass man ja vor Ort in der Kommunalpolitik nicht viel machen könne, „weil vieles nun mal in Berlin vorgegeben wird“. Damit will ich mich nicht mehr zufriedengeben.
Mich verärgert es, wie weit die Spreizung von Reden und Handeln in der Bundespolitik voranschreitet. Niemand kann erwarten, dass Menschen Jubelschreie gen Bundestag und -regierung ausstoßen, wenn die Versprechen von heute die Versäumnisse von morgen werden. Nach dem Zuhören muss einfach mehr Handeln folgen. Dazu möchte ich meinen Beitrag leisten.

Deshalb möchte ich für Euch, liebe Hallenser Grünen, und die vielen und vielfältigen Menschen in diesem Wahlkreis mit dieser schönen Stadt Halle, mit Petersberg, Landsberg und Kabelsketal in den Deutschen Bundestag und auf Platz Zwei der Landesliste einziehen. Ich hoffe auf Eure Anregungen, Eure konstruktive Kritik, Euren Input, Eure Unterstützung vor und auch nach der Wahl und schlussendlich auch auf Euer Votum auf unserer Mitgliederversammlung für dieses Unterfangen.


Euer

Dennis Helmich

Zu meiner Person:

28 Jahre, seit 2015 im Stadtrat Halle (Saale) als stellv. Fraktionsvorsitzender in unserer neunköpfigen Fraktion, vorher: Landessprecher Grüne Jugend und Mitglied im Landesvorstand der Grünen

Stellvertretender Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Sportpolitik von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Studium Politikwissenschaften und Soziologie an der MLU

Seit 2016 Mitarbeiter von Wolfgang Aldag MdL im Regionalbüro Halle

Freizeitsportler und Gebärdensprache-Anfänger

Die Wahlperiode 2019 bis 2024 – Wie wird es für mich weitergehen?

Ein phänomenales Wahlergebnis von über 16% stand bei der Kommunalwahl in Halle für die GRÜNEN am Ende zu Buche. Damit sind wir drittstärkste Kraft im Stadtrat direkt hinter den Linken und der CDU und stellen nun neun Stadträtinnen und Stadträte (von insgesamt 56). Das stärkt uns in jedem Fall, aber die Zersplitterung des Rates wird eine Mehrheitsfindung in den kommenden Jahren nicht einfacher machen, soviel ist sicher.

Aber ich will das mit anpacken und meine Energie, mein Profil und meine Ideen in die Arbeit meiner Fraktion für diese tolle Stadt einbringen. Deshalb habe ich mich als Kandidat für das Amt des stellv. Fraktionsvorsitzenden zur Verfügung gestellt und das Vertrauen meiner Fraktion erhalten.

Daneben werde ich in drei Ausschüssen Mitglied sein und Sprecher für Wirtschaft, Wissenschaft, Stadtentwicklung, Digitalisierung und Sport sein. Mehr dazu in der Rubrik Im Stadtrat (Klick!).  

Ich bin im Übrigen weiterhin im Verwaltungsrat der Saalesparkasse tätig.

20190316_175451

Der Sport in Halle kann sich keine Brachen erlauben!

In der kommenden Stadtratssitzung wird die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN einen Antrag einbringen, der die Wiederherstellung und Sanierung des Basketballplatzes am Unterberg einfordert. Hierzu erklärt Dennis Helmich (Stadtrat und Mitglied im Sportausschuss): „Die Idee ist nicht neu aber weiterhin wichtig. Wir haben bereits vor 2 Jahren die Stadt mit der Prüfung beauftragt, was eine Wiederherstellung des Platzes kosten würde und wie man das zeitnah umsetzen könnte. Damals stand eine Einbeziehung der betreffenden Fläche in das hinter der Oper geplante Parkhaus noch im Raum – das ist nun vom Tisch. Deshalb wollen wir die Sache erneut angehen und den FreizeitsportlerInnen in der Stadt eine Fläche zurückgeben. Der Platz ist seit vielen Jahren ungenutzt bzw. wird hin und wieder als Parkplatz missbraucht. Dabei wäre er von der Lage her eine ideale Erweiterung des Freiflächenangebotes. Die direkte Nachbarschaft zur Berufsschule ist ebenfalls ein echter Pluspunkt.“

Hintergrund: Weiterlesen „Der Sport in Halle kann sich keine Brachen erlauben!“

Miete für den Erdgas-Sportpark – „OB ist dem kommunalen Haushalt verpflichtet!“

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Stadtrat der Stadt Halle (Saale) ist von den Aussagen des Oberbürgermeisters zur Miethöhe für den Erdgassportpark in der gestrigen Ausgabe der Mitteldeutschen Zeitung überrascht. Hierzu erklärt die Fraktionsvorsitzende Dr. Inés Brock:

„Offensichtlich haben sich die Ansichten von Dr. Wiegand um 180 Grad gedreht. Noch im Juni 2015 konnte man in der Zeitung lesen, dass er alle Forderungen der Kommunalaufsicht inklusive der nach einer marktüblichen Miete umsetzen wolle. Jetzt soll plötzlich Rücksicht auf den Verein genommen werden. An jeder anderen Stelle sieht sich der OB dem Gebot der Wirtschaftlichkeit verpflichtet und hier soll das nun keine Rolle spielen. Wir haben im Stadtrat mehrmals eine Anpassung der Miete für den Erdgassportpark angemahnt und werden das auch weiterhin tun.“

Stadtrat Dennis Helmich (Mitglied im Sportausschuss) ergänzt: „Ich bin überzeugt, dass die Zahlung einer marktüblichen Miete und der Erhalt der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des HFC kein Widerspruch sind. Der Oberbürgermeister handelt bedenklich, wenn er als Vertreter der Stadt und damit des Vermieters die Erhöhung der Mietzahlungen von vorneherein ausschließt. Dies gilt insbesondere dann, wenn man wie der HFC einen Aufstieg in die 2. Bundesliga anstrebt.“

Alles neu macht der Juni – Nachrücker in den Stadtrat

Mit dem heutigen Tag und der schriftlichen Annahme beim Wahlleiter bin ich Mitglied des Stadrates der Stadt Halle (Saale). Ich rücke für Dietmar Weichrich nach, der am gestrigen Tag aus beruflichen Gründen sein Mandat niedergelegt hat. Die entsprechende Pressemitteilung finden Sie hier (Klick!). Mit Dietmar verliert die bündnisgrüne Stadtratsfraktion unzweifelhaft einen ihrer prägendsten Köpfe, welcher über 11 Jahre eine fantastische kommunalpolitische Arbeit gemacht hat und dies seit vier Jahren auch im sachsen-anhaltischen Landtag gleichermaßen tut.                                       Seine Expertise insbesondere im Umweltbereich wird uns fehlen.IMG_1408 Das sind sicherlich die vielbeschworenen großen Fußstapfen in die ich treten werde, nichtsdestotrotz werde ich mein Bestes geben um den Wählerinnen und Wählern gerecht zu werden die mir vor gut einen Jahr bei der Kommunalwahl ihr Vetrauen ausgesprochen haben. Über meine zukünftigen Ausschußmitgliedschaften und Aufsichtsratsmandate wird die Stadtratsfraktion zeitnah informieren. Bereits zur kommenden Stadtratssitzung am 24.06. wird es entsprechende Umbesetzungsanträge geben.